Der Mond

Er ist astronomisch gesehen der Trabant unseres Planeten Erde. Im Verhältnis zu Begleitern anderer Planeten ist der Mond relativ zur Erde recht groß. Daraus leitet sich auch seine starke Auswirkung auf die Erde ab: Gravitation, Gezeiten der Meere. Entsprechend der Bedeutung des Mondrhythmus für alles Leben auf der Erde (28-tägige Umlaufzeit-vgl. der weiblichen Menstruationszyklus) sind auch die direkten psychischen Auswirkungen des Mondes ("Mondsucht"- Schlafwandeln bei Vollmond, höhere Unfall- und Verbrechenszahlen bei Vollmond) sehr deutlich und bekannt.Am Himmel ist die Erscheinung des Mondes zusammen mit der Sonne beherrschend. Als Symbol ist der Mond das zentrale Yin- Symbol. Er (in fast allen Sprachen ist "der" Mond auch grammatisch weiblich) wandelt sich ständig, stirbt in seinem 28-tägigen Zyklus einmal und ersteht nach drei Tagen wieder auf. Die Mondsichel steht auch für die Mondsichel entsprechend dem steileren Aufsteigen der Ekliptik fast waage-recht. So steht sie auch für ein Schiff, was schon einen Bezug zum Element Wasser andeutet.Steht die Sonne für das Ich, das Bewusstsein, so ist der Mond das wichtigste Symbol für die Gefühlssphäre im Psychischen, für das Unbewusste, das Innere. Wie der Mond das Licht der Sonne empfängt (weibliches Prinzip) und dann umgewandelt wieder abstrahlt- es ist nicht mehr das gleißende Licht der Sonne, das in entsprechenden Regionen auch etwas Unbarmherziges haben kann, sondern ein weißes mildes Licht- so bedeutet der Mond auch alle Qualitäten wie Gefühl. Aufnehmen, auch die persönlichen, oft unbewussten Bedürfnisse. Der Mond zeigt gleichzeitig das Nährende, Mütterliche und unlogischen Sinne Spontane, die aus dem Unbewussten aufsteigenden Reaktionsmuster auf Außenreize aller Art.Die Mondstellung im Horoskop ist der Anzeiger für unsere tiefsten unterbewussten psychischen Kräfte und/oder auch "Verknotungen", da sie die allerfrühesten Erlebnisse des ganz kleinen Säuglings oder auch schon des Fötus wiedergibt. Bei schwierigen Mondstellungen nach Zeichen, Haus und/oder Aspekten können die damit verbundenen Lebensprobleme oft nur durch schwere Erlebnisse, die wir gemäß unterbewussten Wiederholungszwanges uns selbst anziehen, oder in einer intensiven Psychotherapie erlöst und überwunden werden. Andererseits vermittelt eine harmonische oder starke Mondstellung große Kraft im Gefühl und die Fähigkeit, sich selbst und auch anderen tiefe Geborgenheit und Urvertrauen zu vermitteln.Die Gottheit des Mondes war bei den alten Griechen die milde Selene, doch auch andere Gottheiten verkörpern Mond-Energie, so die nachthexe Hekate.(Perlen, Kristalle und Quarze, ni Silber gefasst, gelten als Talismane der Mondes.).

Biologische Entsprechungen: Der Magen 8Aufnehmen und Verwandeln), Schleimhäute (auch möglich. Eierstöcke, Gebärmutter- obwohl diese eher mit Pluto/Skorpion verbunden werden).

Gesellschaftliche Entsprechungen: Helfende und sorgende Berufe: Mutter, Pfleger /-in, Koch /Köchin, Gastronomie.

Partnerschaftliche Entsprechung: Wie die Sonne durch den Vater, wird der Mond besonders durch die eigene Mutter erlebt. Besonders beim Mann wird dies später auf die Partnerin projiziert.

Astrologische Entsprechungen: Tierkreiszeichen Krebs, das vierte Haus.